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Erfahrungsberichte ehemaliger Praktikanten/-innen

Hallo mein Name ist Andreas und ich habe mein Praxissemester an der Deutschen Schule in Las Palmas gemacht. Ich studiere Soziale Arbeit und durfte nun schon zum zweiten Mal an der Deutschen Schule in Gran Canaria arbeiten. Ich hatte vor drei Jahren ein freiwilliges soziales Jahr gemacht und die Schule und das ganze Umfeld positiv in Erinnerung behalten. Durch mein Studium der sozialen Arbeit habe ich zusätzliches theoretisches Wissen erlangt, welches ich in meinem Praktikum in der Gruppe der Bären anwenden durfte. Anders als in meinem freiwilligen sozialen Jahr habe ich bei diesem Praktikum viel mehr Verantwortung übernommen und habe überwiegend im einzelpädagogischen Bereich gearbeitet. Meine Aufgaben waren es Projekte selber zu planen, durchzuführen und im Anschluss zu reflektieren. Natürlich habe ich außerdem die Gruppe mit meinen Fähigkeiten unterstützt. Das Klima in der Gruppe zwischen den Angestellten hab ich beide Male als sehr angenehm empfunden. Ich habe in meiner Freizeit die Zeit genutzt, um die Insel weiter zu erkunden und tiefer in die kanarische Kultur einzutauchen. Mir gefällt der „Vibe“ und die Atmosphäre auf Gran Canaria sehr, weswegen ich auch ein zweites Mal hergekommen bin. Ich habe mit drei Einheimischen in einer WG gewohnt und hatte somit die Möglichkeit mein Spanisch enorm zu verbessern. Hinzukommt, dass ich leidenschaftlicher Surfer bin und in jeder freien Minute im Wasser war um zu surfen. Ich behalte die Deutsche Schule Las Palmas immer in guter Erinnerung und wer weiß ob die deutsche Schule Las Palmas und ich vielleicht noch ein drittes Mal zusammen finden werden. Ich kann jedem ein Praktikum in dieser Institution empfehlen, da es mich menschlich, fachlich und kulinarisch sehr weiter gebracht hat.

Andy Prengel

 

»›Viele sagen, man soll dann gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo’s am schönsten ist.‹ Das Känguru«

Im Schuljahr 2020/21 durfte ich die Vorschulleitung bei der täglichen Verwaltung und Organisation der Vorschule unterstützen. Im August 2020 startete mein geplanter Aufenthalt von sechs Monaten trotz Pandemie.

Für ein Praktikum in der Leistungsassistenz habe ich mich entschieden, da das Aufgabengebiet den Anforderungen meines Studiums entspricht. In meinem Studium Soziale Arbeit liegt der Fokus im Bereich der sozial administrativen Tätigkeiten. Als Leitungsassistenz habe ich sehr vielseitige und abwechslungsreiche Aufgaben erledigt. Meine Tätigkeiten erstreckten sich im Bereich Personalmanagement und Qualitätsentwicklung, aber auch in der Organisation und den täglichen Verwaltungsaufgaben der Vorschule und des Kindergartens. Die sozialpädagogische Betreuung in den Gruppen ermöglichte mir einen Einblick in die konzeptionelle Arbeit mit den Kindern. Hier arbeitete ich ebenfalls an der Seite von Annette Peters, der Vorschul- und Kindergartenleiterin. Zeitweise hatte ich eine tolle Praktikantin Anja Mannßhardt (2020) und einen tollen Freiwilligen Miguel Antonio Sigmund (2021) an meiner Seite. Somit blieb ein ständiger Wechsel und Wachstum, was die Arbeit sehr vielseitig hielt.

Durch meinen mehrfachen Umzug konnte ich die unterschiedlichsten Seiten der Insel entdecken und in der kanarischen einheimischen Kultur leben. Trotz der Arbeit konnte man am Wochenende die Insel erkunden oder seine Cocktails am Strand genießen. Ich habe mich in die Insel verliebt und bin für alle Kolleginnen und Kollegen, die zu Freunden wurden, sehr dankbar!

Diese Zeit war eine sehr prägende Zeit mit vielen Herausforderungen. Für alle Erfahrungen und Momente bin ich schlussendlich sehr dankbar und glücklich sie erlebt zu haben.

Liebe Grüße

Erika Schmalz, sozialpädagogische Kurzzeitpraktikantin im Schuljahr 2020/2021

 

Flucht ins Warme!

Nur wenige Wochen vor Praktikumsstart habe ich die Zusage für mein Kurzzeitpraktikum in der Leitungsassistenz der Vorschule der DSLPA bekommen. Ich war aufgrund der Covid-19-Situation noch kurzfristig auf der Suche nach einem Praktikum im Rahmen meines Public Management Studiengangs. Durch die Vorschulleitung wurde mir schließlich nicht nur mein Wunsch nach einem Auslandspraktikum erfüllt, sondern auch die schönste Zeit im verrückten Jahr 2020 ermöglicht.

Normalerweise liegt der Schwerpunkt in meinem Studium im Bereich der Verwaltung öffentlicher Einrichtungen. Durch das Praktikum an einer Vorschule war es mir möglich, auch einmal mit sozialpädagogischem Fokus zu arbeiten. Als Leitungsassistentin habe ich vielfältige Tätigkeiten absolvieren dürfen. Gemeinsam mit der Vorschulleitung Annette Peters und einer anderen Praktikantin in der Leitungsassistenz habe ich die Fäden im Hintergrund für das Wohlbefinden der Kinder, Eltern und der gesamten Vorschule gezogen. Durch mein Praktikum in der Vorschulleitung habe ich viel fachliches Wissen für mein späteres Berufsleben erlangen können. Viel wichtiger war mir jedoch, mich durch mein Auslandspraktikum auch persönlich weiterentwickeln zu können. Dies ist mir besonders durch die Arbeit im turbulenten Vorschulalltag gelungen, aber auch durch meinen Alltag auf der Insel. Gran Canaria ist alles andere als nur eine Urlaubsinsel. Nach der Arbeit habe ich viel Zeit damit verbracht, die Insel zu erkunden. Aber auch jetzt nach der ganzen Zeit habe ich immer noch das Gefühl, noch nicht alles gesehen zu haben. Ich bin stolz darauf, Gran Canaria meine zweite Heimat nennen zu dürfen.

Das gesamte Vorschulteam sowie auch alle anderen Praktikanten haben mich sofort herzlich aufgenommen. Am Ende meiner Praktikumszeit fiel es mir daher nicht nur aufgrund der abrupten Abreise, welche Covid-19 verschuldet war, sehr schwer zu gehen. In meiner Zeit an der DSLPA haben sich Erinnerungen und insbesondere Freundschaften entwickelt, an die ich mich mein Leben lang mit Freuden zurück erinnern werde und für die ich sehr dankbar.

Vielen lieben Dank für die unvergessliche Zeit!

Eure Anja Mannßhardt

(Kurzzeitpraktikantin in der VS Leitungsassistenz)

 

Arbeiten im Paradies

Ich heiße Svenja und freue mich Euch heute – an einem 28 Grad warmen Tag – von meinen Erfahrungen in der DSLPA zu berichten.

Im Schuljahr 2020/21 habe ich im Rahmen meines Studiums Pädagogik der Kindheit und Familienbildung mein Praxissemester ins Ausland verlegt. Ich wollte die Gelegenheit unbedingt nutzen, dem Winter in Deutschland zu entfliehen. Mein Interesse an der spanischen Sprache war schon immer sehr groß und durch die Möglichkeit Erasmus+ innerhalb von Europa zu nutzen, habe ich mich schon Anfang 2019 dazu entschieden, nach Gran Canaria zu kommen.

Die Vorschulleitung hat mich direkt mit offenen Armen sehr herzlich empfangen. Ich durfte ihr als Kollegin in der Leitungsassistenz für zwei Monate zur Seite stehen. Durch meine vorherige Ausbildung als Erzieherin und mein Studium konnte ich mich anschließend einer neuen Herausforderung stellen. Die Vorschulleitung gab mir die Möglichkeit, ein Konzept zur Frühförderung in Anlehnung an das Infans-Konzept auszuarbeiten und zu entwickeln. Dieses Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren setzte ich in der Praxis – anhand von Beobachtungsbögen – Schritt für Schritt um. Aus meinen Beobachtungen ist auch mein Praktikumsprojekt in der Kindergartengruppe der Fische entstanden, bei denen ich im Frühdienst tätig war. In meinem Projekt wurden Kinder innerhalb einer Kleingruppe gezielt gefördert, indem seine Interessen und Bedürfnisse besonders in die Projekteinheiten eingeflossen sind. So standen die Körpererfahrungen und Sinneswahrnehmungen in Verbindung mit der spielerischen Förderung der deutschen Sprache im Fokus. Dazu setzte ich Methoden ein, wie Bewegungsspiele, Bewegungsgeschichten, Kinderyoga und Entspannung, um so die innere Ausgeglichenheit des Kindes zu erreichen und sich diese, positiv auf die Beziehungen zu den anderen Kindern auswirken konnte.

Im neuen Jahr fand eine Teamfortbildung über das Sprachförderprogramm KiKus statt. Bei der Umsetzung und Planung der KiKus–Stunden durfte ich in der Vorschulklasse der Pferde mitwirken sowie weitere Beobachtungen nach dem Infans-Konzept in der Gruppe durchführen. Für weitere 3 Monate durfte ich die Vorschulklasse der Pferde im pädagogischen Alltag begleiten. Dadurch habe ich einen umfangreichen Einblick in die Vorbereitung der Kinder auf die Grundschule erhalten.

Sowohl im Kindergarten als auch in der Vorschule hatte ich tolle pädagogische Vorbilder, von denen ich sehr viel mitnehmen kann. Ich bin dem ganzen Team sehr dankbar für Ihre besondere Unterstützung im Praktikum. In allen Gruppen konnte ich im Laufe meines Praktikums durch wöchentliche Vertretungsdienste z.B. durch Kleinteamsitzungen, Krankheitsausfällen oder Pausenvertretungen der Kollegen tätig werden und habe mich überall sehr wohlgefühlt. Von Anfang an, habe ich die Kinder, die Spanisch als Fremdsprache lernen, zum SaF–Unterricht begleitet. Dies hat mir als zusätzliche verantwortungsvolle Aufgabe sehr viel Spaß gemacht. Zu den Kindern konnte ich auch eine besondere Beziehung aufbauen, was mir generell im Praktikum sehr wichtig war. Daher habe ich die Vorschulleitung gefragt, ob ich nach 4 Monaten Praktikumszeit in einer Gruppe fest eingesetzt werden könnte. Ich war sehr froh darüber, dass sich dies spontan einplanen ließ.

So war es für mich die perfekte Kombination – sowohl aus der pädagogischen Arbeit in einer Kindergarten– sowie in einer Vorschulgruppe, um so eine intensive Beziehung zu den Kindern aufzubauen – als auch aus Leitungsaufgaben und der eigenaktiven Auseinandersetzung mit neuen Verfahren, die für die pädagogische Arbeit mit Kindern relevant sind. Der Theorie–Praxis–Bezug war für mich sehr deutlich erkennbar, wodurch ich mich persönlich sehr stark weiterentwickeln konnte. Das selbstständige Leben auf dieser wunderschönen Insel hat ebenfalls dazu beigetragen. Die Insel und die Schule haben ihren ganz besonderen Reiz. Die familiäre und offenherzige Atmosphäre in der Deutschen Schule hat mir ein Gefühl von Zuhause gegeben und die Arbeit mit den liebevollen Kindern hat mir sehr viel zurückgegeben. Auf der Insel konnte ich in so viele unterschiedliche Welten eintauchen – nicht nur die Schule ist eine ganz eigene Welt für sich, sondern auch die Kontraste zwischen den Landschaften der Insel verzaubern durch ihre Einzigartigkeit. Seien es die traumhaften Strände, die beeindruckenden Berge mit wundervollen Sonnenuntergängen, Täler mit Dschungelcharakter und Wasserfällen oder das Stadtleben 10 Minuten vom Strand entfernt in einer interkulturellen WG. All diese Erfahrungen in Verbindung mit dem Erlernen der spanischen Sprache haben dieses Praktikum zu einem einmaligen Erlebnis für mich gemacht!

Abschließend kann ich sagen, dass ich sehr wertvolle Erfahrungen für mein Leben gesammelt habe und immer wiederkommen würde. Vielen Dank für Alles liebe Annette, liebes Team & liebe Kinder!

Eure Svenja

 

 

Ab in den Süden!

Zu arbeiten, wo andere Urlaub machen, war für mich schon immer ein Traum. Dieser ging durch mein Kurzzeitpraktikum als Leitungsassistenz der Vorschule der Deutschen Schule Las Palmas de Gran Canaria in Erfüllung. Im Schuljahr 2019/2020 durfte ich die Vorschulleitung bei der täglichen Verwaltung und Organisation der Vorschule unterstützen. Im Januar 2020 startete mein geplanter Aufenthalt von drei Monaten.

Das gesamte Vorschulteam hat mich sehr herzlich aufgenommen, was mir das Leben weit weg von Zuhause sehr erleichtert hat. Im Laufe meines Praktikums haben sich Freundschaften entwickelt, welche ich heute nicht missen möchte.

Für ein Praktikum in der Leistungsassistenz habe ich mich entschieden, da das Aufgabengebiet den Anforderungen meines Studiums entspricht. In meinem Public Management Studium liegt der Fokus im Bereich der Verwaltung öffentlicher Einrichtungen. Als Leitungsassistenz habe ich sehr vielseitige und abwechslungsreiche Aufgaben erledigt. Dazu gehörte in erster Linie die Vorschulleitung der Deutschen Schule zu entlasten. Beispielsweise in den Bereich Personal aber auch in die Organisation und den täglichen Verwaltungsaufwand der Vorschule erhielt ich umfassend Einblick. Gerade das Bewerbermanagement, also der Schriftverkehr und die Verwaltungsarbeit im Zusammenhang mit Praktikanten zählte zu meinen Aufgaben. Im Alltag der Vorschulleitung habe ich nicht nur fachlich viel gelernt, sondern konnte mich auch persönlich weiterentwickeln. Besonders hat mir gefallen, dass ich fast alle Aufgaben selbstständig erledigen durfte. Apropos Leitung, als Leitungsassistenz habe ich täglich mit Annette zusammengearbeitet. Zusammen mit Sina (Freiwillige 2019/2020), waren wir ein echtes Dreamteam, was meinen Arbeitsalltag enorm bereichert hat. Ab und zu habe ich in verschiedenen Gruppen ausgeholfen, was eine nette Abwechslung zu der Arbeit am Schreibtisch war. Die Begeisterung, mit welcher die Kinder gemeinsam spielen und toben hat mir immer viel Freude bereitet. Und auch wenn ich den Kindern deutsch beibrachte, haben sie mir gleichzeitig ermöglicht ein bisschen spanische Kultur zu erleben.

Trotz meiner Arbeit hatte ich die Möglichkeit, die Insel in meiner Freizeit zu erkunden. Eine tolle Insel, mit tollen Leuten sein Zuhause nennen zu können hat seinen Reiz. Die Erfahrungen, welche ich durch meinen Aufenthalt auf Gran Canaria sammeln durfte, werde ich nie vergessen. Nach Ende meines Praktikums kann ich sagen, dass ich es immer wieder machen würde.

Danke für die großartige Zeit!

Eure Jennifer Müller

(Praktikantin in der VS Leitungsassistenz)

 

Dort Leben, wo andere Urlaub machen

Was wenn mir die Arbeit an der Schule keinen Spaß macht? Was, wenn ich mich nicht mit den anderen Freiwilligen und Praktikanten verstehe? Was wenn ich nicht mit meinen neuen WG-Mitbewohnern klarkomme? Das sind nur einige der Fragen, die ich mir vor Beginn meines Freiwilligendienstes an der Deutschen Schule Las Palmas de Gran Canaria zu Unrecht gestellt habe.

Ich habe als Freiwillige in der Leitungsassistenz gearbeitet und war erst sehr skeptisch, weil ich mir nie vorstellen konnte meinen Arbeitsalltag im Büro zu verbringen. Im Endeffekt hat sich diese Stelle für mich persönlich allerdings als die beste Freiwilligenstelle in der Vorschule herausgestellt. Ich habe sehr weite Einblicke in die Administration und Verwaltung der Vorschule bekommen und zugleich auch in die pädagogische Arbeit mit den Kindern. Ich habe die Kinder aller sieben Vorschulgruppen im Norden kennengelernt und vor allem auch die Unterschiede in der pädagogischen Arbeit der einzelnen Gruppen mitgekriegt. Natürlich gab es auch anstrengende und stressige Tage, aber alles in allem habe ich mich immer auf die Arbeit gefreut und sie hat mir viel Spaß gemacht. Oft war ich nachmittags auch nicht ganz so kaputt wie die anderen Freiwilligen, die den ganzen Tag mit den Kindern verbracht haben. Außerdem konnte ich die Zeit, die ich mit den Kindern verbracht habe sehr intensiv nutzen und mit ihnen spielen, weil ich mehr Energie übrig hatte als wenn ich den ganzen Tag auf sie aufgepasst hätte. Auch die Mitarbeit bei der Organisation von Festen und Veranstaltungen hat mir Spaß gemacht und bei den administrativen Tätigkeiten, wie zum Beispiel dem Schriftverkehr mit den Praktikanten, habe ich viel gelernt. Besonders die Zeit, in der ich mit einer anderen Praktikantin in der Leitungsassistenz zusammen arbeiten durfte, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Zusammenarbeit mit der Vorschulleiterin Annette Peters war von Anfang an sehr herzlich und persönlich, was dazu führte, dass ich mich in der neuen Umgebung schnell wohlfühlte. Insgesamt hat mir die Arbeit in der Vorschule sehr viel Spaß gemacht, vor allem auch wegen dem super herzlichen und tollen Team.

Dass in der Vorschule noch so viele andere Praktikanten und Freiwillige im gleichen Alter arbeiten, ist nicht nur während der Arbeitszeit cool. Am Anfang ist jeder neu auf der Insel und in der ganzen Situation. Dadurch lernt man sich extrem schnell kennen und kann zusammen alles erkunden. Wir waren fast jedes Wochenende zusammen unterwegs, ob in Las Palmas, auf ganz Gran Canaria oder einer der anderen kanarischen Inseln. In den Ferien oder an langen Wochenenden bietet es sich an, die anderen Inseln zu erkunden, vor allem wenn man durch die Registrierung bei den Behörden den Einwohnerstatus hat und dadurch vergünstigt reisen kann. Für Flüge oder Fähren zahlt man zum Beispiel nur 30% des normalen Preises. Bei all den Reisen und Ausflügen sind ziemlich schnell echt gute Freundschaften entstanden. Der Nachteil daran, viel Kontakt zu Deutschen zu haben, ist dass man weniger dazu gedrängt wird Leute von dort kennenzulernen und so auch Übung im Spanisch sprechen zu kriegen. Allerdings kommen viele der jungen Leute auf der Insel sowieso aus anderen Ländern, zum Beispiel als Erasmus-Studenten.

In meiner WG habe ich zum Beispiel mit Leuten aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Belgien zusammen gewohnt. Da wir meistens Englisch gesprochen  haben, hat sich mein Englisch mindestens genauso viel verbessert wie mein Spanisch. Das WG-Leben im Allgemeinen und vor allem auch meine Mitbewohner sind ein Grund dafür, dass mein Auslandsjahr auf jeden Fall die richtige Entscheidung war. Für mich war es eine sehr wertvolle Erfahrung, „alleine“ zu leben und sich selbst um alles zu kümmern. Generell ist es super cool auf einer Insel, auf der andere Urlaub machen, zu wohnen. Von unserer Wohnung waren es keine zehn Minuten zum Strand und auch alles andere war sehr gut zu erreichen. Manchmal habe ich mich gefühlt, als hätte ich jedes Wochenende Urlaub.

Sina Block, Freiwillige in der VS Leitungsassistenz 2019/20

 

Schönen guten Tag, mein Name ist Daniel und ich durfte in dem Schuljahr 2019/2020 ein Praktikumsjahr in der Deutschen Schule machen. Ich arbeitete in Vorschule in der Schildkröten Klasse. Mir gefiel besonders am Anfang die gemeinsame Vorbereitung, die wir als Praktikanten zusammen mit den Erziehern hatten. Wir wurden mit in die Vorbereitungen der Klasse einbezogen. Die ersten Wochen liefen auch sehr spannend ab. Anfangs hatten wir sehr viele neue Eingewöhnungskinder und es war anfangs für mich sehr schwer mit der neuen Situation und Arbeit zurecht zukommen. verfestigte sich auch unser Team und es wurde für mich zunehmend eine tollere Arbeit und Klasse. Auch bemerkte man Schritt für Schritt die Fortschritte bei den Kindern, was mich begeisterte. Die Art den Kindern Deutsch zu vermitteln war ganz anders als ich gedacht hatte. Sie werden so behandelt, als wären es Kinder wie in deutschen Kindergärten. Es ist als ist als betritt man Deutschland. Ich finde dieses System gut, da die Kinder so in Ihrer wohlfühlenden Umgebung präzise Deutsch lernen können.

Nun dann nach weiteren Wochen in diesem Betrieb hatte ich mich so weit eingelebt, dass ich auch bei einigen Projekten oder Lernkreisen die Leitung übernehmen durfte. Auch wurde inzwischen das Laternenfest gefeiert, in welchem wir zusammen mit den Kindern einiges vorbereiteten. Nun rückte auch Weihnachten immer näher und begeistert steckten uns die Kinder mit ihrer Weihnachtsstimmung an. Zusammen übten wir Weihnachtslieder und sahen uns an, wie sowohl in Deutschland, als auch in Spanien Weihnachten zelebriert wird. Dann wurden die Kinder nach einer Weihnachtsfeier in die Ferien entlassen. Nach den Ferien sah man wieder, wie schnell sich die Kinder verändert hatten. Aber trotzdem kamen sie geschwind wieder in den Alltag herein. Zusammen bereiteten wir Karneval vor und feierten dieses große Fest zusammen an der Schule. Es war ein tolles Jahr und macht mir sehr viel Freude beobachten zu können, wie schnell sich die Kinder verändern und dazulernen. Die Kinder wachsen so schnell in den Alltag hinein und ehe man sich versieht ist er schon vorbei.

Vielen Dank für die tolle Zeit,

Daniel

 

Meine Zeit bei den Schildkröten

13.01.-13.03.2020

Mein Name ist Janina Wittmann, ich studiere Kindheitspädagogik an der Alanus-Hochschule in Bonn und durfte mein 2-monatiges Kurzpraktikum an der deutschen Schule Las Palmas in der Vorschule absolvieren. Ich war Praktikantin in der Schildkröten-Gruppe. Dort war ich Teil eines flexiblen, harmonischen, offenen,
hilfsbereiten und liebevollen Teams und umgeben von 22 einzigartigen, aufgeweckten und interessierten Kindern. Ich fühlte mich in der Vorschule sofort gut aufgenommen, die DSLPA ist eingestellt auf Praktikanten und offen für ihre eigenen Einflüsse und ich fühlte mich schnell akzeptiert und wertgeschätzt, was mir besonders positiv auffiel. In einem Kurzzeitpraktikum war es mir wichtig, die begrenzte Zeit bestmöglich zu nutzen und das war mir
dort definitiv möglich. Dies wurde begünstigt durch das schnelle Ankommen in der Einrichtung und ihren Strukturen und durch die flexible und offene Einstellung des Kollegiums. Durch Strukturen wie die Praktikantenrunde oder die Kleinteamsitzungen wird man schnell in den Prozess und in Fragestellungen muteinbezogen. Ich hatte die Möglichkeit, mit der Mitpraktikantin der Gruppe kleine Projekte zu machen. Gemeinsam trauten wir uns schnell viel zu und hatten zum Glück auch den Rückhalt und das Vertrauen unserer Gruppenleitung. Zwei Beispiele für unsere eigenen Projekte sind das Körperteileprojekt (spielerisches Erlernen der Körperteile und deren Funktionen auf Deutsch) und das Umweltprojekt (Nahebringen der Umweltproblematik, Veranschaulichung durch das Sammeln des Frühstücksmülls und dessen Verarbeitung in ein Kunstprojekt). Für die eigenen Projekte hat man auf dem schönen, naturnahen Gelände viel Freiheit, es stehen ein wunderschöner Schulgarten und ein großer Spielplatz zur Verfügung. Die Einrichtung arbeitet nach dem situationsorientierten Konzept und auch mit dem Sprachförderungsprogramm „Hocus Lotus“. Das situationsorientierte Konzept bietet sehr viel Freiheit. Mit diesem Konzept orientiert man sich an den aktuellen Bedürfnissen und Interessen der Kinder, es ist ein Konzept, in das man sich sehr schnell einfindet. Das Programm der Einrichtung, das Erlernen und das Einbinden einer Fremdsprache in jungen Jahren, finde ich sehr interessant und habe das erstmalig so aktiv miterlebt. Die deutsche Sprachförderung ist ein schneller Einstiegspunkt für Eigeninitiative von Praktikanten. Da die Einrichtung mit vielen Praktikanten und Freiwilligen arbeitet, findet man schnell Kontakt zu Gleichaltrigen und Gleichgesinnten. So gibt es ein schönes Gemeinschaftsleben, sowohl in der Einrichtung, als auch in der Freizeit. Gran Canaria ist ein besonders schönes Fleckchen Erde, mit ihrer vielseitigen Natur bietet die Insel tolle Ausflugsziele fürs Wochenende. Ich wohnte etwa 6 Minuten Fußweg entfernt vom „Las Canteras“, dem Stadtstrand von Las Palmas, was einen ganz besonderen Ausgleich zum Alltag bot. Ich bekam auch einen besonderen Einblick in die temperamentvolle, bunte Kultur, da ich zu der Zeit des groß gefeierten Karnevals auf der Insel war. Ich verbrachte eine intensive, aufschlussreiche und wunderschöne Zeit auf Gran Canaria, die ich nicht missen möchte. Die Zeit meines Praktikums förderte und forderte mich sowohl persönlich als auch professionell. Ich habe einen Einblick in die dort gelebte Kultur bekommen, konnte in der Freizeit mein Spanisch anwenden und durfte wundervolle Menschen kennen lernen und Freundschaften schließen. Ich kann ein Praktikum in dieser Einrichtung nur empfehlen, man wird herzlich empfangen und das Einbringen seiner Fähigkeiten und eigenen Ideen wird wertgeschätzt.

Pforzheim, 05.04.2020
Janina Wittmann

 

Mein Name ist Friedemann, ich bin 19 Jahre alt und ich durfte meinen internationalen Freiwilligendienst in der Deutschen Schule Las Palmas durchführen. Schon am Anfang habe ich mich durch ein herzliches und behütetes Ankommen sehr schnell eingelebt. Neben einem offenem und motiviertem Kollegium trugen auch die aufgeweckten Kinder zu einem sehr angenehmen Arbeitsklima. Beeindruckt war ich von der Hilfsbereitschaft von Mitarbeitern und Eltern was Freizeit und Behördengänge angeht. Ich habe mich nie auf mich alleine gestellt gefühlt. In der Schule kann man mit Eigeninitiative viele eigene Projekte und Förderprogramme mit den Kindern durchführen. Hierbei stößt man auf eine sehr angenehme Flexibilität was Organisationsstrukturen angeht, und kann auch gut eigene Interessen und Hobbys wie zum Beispiel Musikinstrumente oder künstlerische Fähigkeiten in den pädagogischen Alltag einbauen. Den außerschulischen Kontakt zu Eltern bezüglich Babysitten konnte ich schnell aufbauen, ich wurde sehr herzlich in die Familien aufgenommen und auch gerne zum Segeln, Surfen oder sogar als Begleitperson in den Winterurlaub mitgenommen. Schnell habe ich sie und sie mich ins Herz geschlossen, sodass mir sogar bedenkenlos das Familienauto überlassen wurde. Dadurch konnte ich wertvolle Eindrücke in die Kultur der Insel gewinnen und habe viele Geheimtipps von versteckten Stränden und guten Bars bekommen. Gewohnt habe ich drei Minuten vom Las Canteras entfernt, dem Stadtstrand von Las Palmas. Hier gibt es gute Möglichkeiten für alle Surfer und die, die es gerne mal ausprobieren möchten. Auch ein Frühstück am Strand oder den ganzen Tag in der Sonne ein Buch lesen waren problemlos möglich. Neben der Vielfältigkeit von Gran Canaria möchte ich aber nicht die anderen Inseln vergessen. Über lange Wochenenden und Feiertage reisten wir mit anderen Freiwilligen der Deutschen Schule Las Palmas zum Beispiel nach Lanzerote, eine sehr beeindruckend schöne Insel… Ich kann meine Einsatzstelle wirklich jedem wärmstens empfehlen der neue Menschen, eine neue Kultur und Sprache sowie viele wunderschöne Orte entdecken möchte. Ich habe für mich persönlich sehr viele Erfahrungen und Erinnerungen mitgenommen, An die ich mich noch lange erinnern werde.

Freiwilliger Friedemann B. bei den Fröschen im Schuljahr  2019/2020

 

Die beste Entscheidung: Für mich war schon lange klar, dass ich Erfahrungen im Ausland sammeln möchte. Die Ausbildung zum Erzieher, verknüpft mit einem Auslandsjahr auf solch einer schönen Insel wie Gran Canaria, traumhaft. Nicht nur das sonnige Wetter, die schöne Natur und die freundlichen Menschen, die ich über das Jahr kennenlernen durfte, haben das Jahr für mich so interessant und bereichernd gemacht. Auch und vor allem die Arbeit ist mir sehr ans Herz gewachsen. Erst einmal war es für mich sehr interessant, mit und in solch einem jungem Team zu arbeiten, dass aus „Freiwilligen“ und „Berufspraktikanten“ besteht. Aber auch die festangestellten Fachkräfte waren immer sehr offen und behandelten jeden immer auf Augenhöhe. Der Austausch mit den Erziehungspartnern / Eltern war immer sehr positiv und harmonisch. Die Sprachbarriere war dabei kaum ein Problem. Für mich war es jeden Morgen aufs Neue eine Freude zur Deutschen Schule Las Palmas mit dem Schulbus zu fahren. Ich leitete einige Projektreihen, wie zum Beispiel mein Ernährungsprojekt oder meine wöchentlichen Psychomotorik Angebote/ Sportangebote. Dadurch verging die Zeit schneller als einem lieb war. Zur Arbeit an der Deutschen Schule Las Palmas lässt sich sagen, dass besonders dies Begriffe den Alltag für mich ausgemacht haben: Eigeninitiative, Sprachförderung, gestalterischer Freiraum, Spaß, Flexibilität und Verantwortung. Anfangs war vieles noch neu und viele Herausforderungen standen an. Aber nach ein paar wenigen Wochen gewöhnte ich mich an die Abläufe und die Verantwortungsbereiche. Durch diese Rahmenbedingungen konnte ich wertvolle Chancen nutzen und sowohl
beruflich als auch privat reifen. Insgesamt lässt sich zusammenfassen, dass dieses Jahr eine unglaublich wertvolle, unvergessliche und prägende Erfahrung für mich geworden ist.
Leon Sänger
Anerkennungspraktikant bei den Delfinen

 

 

 

Erfahrungsbericht „Überwintern auf Gran Canaria“

Dem Winter entkommen, eine Zeit am Meer leben und gleichzeitig praktische Erfahrungen für unsere berufliche Zukunft sammeln? Das hörte sich für uns – zwei Studentinnen der Kindheitspädagogik von der Evangelischen Hochschule Freiburg – sehr verlockend an. Und so begannen wir Anfang Januar 2020 unser dreimonatiges Praktikum auf Gran Canaria, das wir beide im Bereich DaF (Deutsch als Fremdsprache) absolvierten.

Die Sprachförderung im Zweitspracherwerb ist eines der Kernziele der Deutschen Schule Las Palmas de Gran Canaria. So verwundert es nicht, dass in den sieben Vorschulklassen die Sprachförderung eine essentielle Rolle spielt. Der Gruppenalltag auf dem großzügigen, ländlich gelegenen Gelände der Schule wird von den jeweiligen Fachkräften und dem dazugehörigen Kleinteam weitgehend individuell gestaltet.  Jede der Vorschulklassen findet sich in einem kleinen Häuschen wieder, wo viele Aktivitäten im Tagesablauf ihren Platz finden. Dabei entstehen ganz unterschiedliche gruppeninterne Projekte, bei denen zusätzlich der Wortschatz der Kinder erweitert wird. Das Team der Vorschule besteht aus deutschen und spanischen Fachkräften, sowie einigen Freiwilligen, Anerkennungs- und Kurzzeitpraktikant*innen.

Da das Team sehr offen und herzlich ist, fanden wir sehr schnell Anschluss. Offenheit und Selbstinitiative, sowie ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Flexibilität wurde ebenso von den den Praktikant*innen vorausgesetzt. Eigene Ideen auszuprobieren und einzubringen war damit ausdrücklich erwünscht und wurde dankbar angenommen.

In der Vorschule der Deutschen Schule spielt der Zweitspracherwerb eine wichtige Rolle und soll somit auf die Grundschule vorbereiten. Um dies zu gewährleisten, werden die fünf- und sechsjährigen Kinder täglich eine Stunde lang beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützt. Als DaF-Praktikant*in  kann man sich sehr gut ausprobieren und sammelt zahlreiche Erfahrungen in der Planung und Durchführung von aufeinander abgestimmten Angeboten. Insgesamt fühlten wir uns in unserer Arbeit stets bestärkt und respektiert. Die Fachkräfte des DaF arbeiteten mit uns auf Augenhöhe und gaben uns sehr viel Freiraum. Wir bekamen sehr schnell die Möglichkeit, aktiv zu werden und übernahmen einzelne Teile bis hin zu ganzen Einheiten. In den Kleinteams und Teambesprechungen wurden unsere Ideen mit Freude aufgenommen und anschließend umgesetzt. So konnten wir uns nicht nur in der wöchentlichen Planung einbringen, sondern auch aktiv an der Planung und Vorbereitung zur Projektwoche beteiligen.

Neben der täglichen Arbeit, die fast immer mit einem Sonnenaufgang in den Bergen begann, hatte Gran Canaria viel zu bieten. Die atemberaubende und vielfältige Landschaft lud zu vielen Ausflügen und Erlebnissen ein. Das Wochenende fühlte sich immer ein bisschen wie Urlaub an. Ein Highlight unseres Aufenthaltes war definitiv der Karneval unter Palmen. Wir sind bestimmt nicht das letzte Mal auf der Insel gewesen.

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbunden Schulschließung mussten wir unser Praktikum leider vorzeitig beenden und konnten uns nicht mehr verabschieden. Wir möchten uns deshalb auf diesem Wege bei allen für die tolle Zeit bedanken.

Liebe Grüße

Julia & Samantha  (Kurzzeitpraktikantinnen im VS DAF Unterricht)

 

 

Mein Jahr bei den Schmetterlingen

Mein Name ist Anne, ich bin 19 Jahre alt und ich habe meinen internationalen Freiwilligendienst in der Deutschen Schule Las Palmas 2019/2020 absolviert. Gemeinsam mit Marcel (Anerkennungspraktikant der Erzieherausbildung), Valentina (Gruppenleitung der Schmetterlinge) und wechselnden Praktikantinnen bildete ich das Kleinteam der Schmetterlingsgruppe.

Täglich habe ich mich auf die Arbeit dort gefreut, da mir die Arbeit in dieser Gruppe sehr viel Freude und stets ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Das ganze Jahr über hatten wir das Indianerprojekt als Leitfaden durch welchen viele tolle Projekte z.B. zum Thema Umwelt oder Recycling entstanden sind. Einmal in der Woche fand unser Indianerkreis statt, ein echtes Highlight sowohl für die Kinder als auch für mich.

Ich finde es super, dass ich immer meine eigenen Wünsche und Ideen einbringen konnte. Dadurch entstand dann auch mein Bienenprojekt und unser Adventskalender, welchen ich gemeinsam mit den Kindern durchführen durfte. Außerdem habe ich immer viel mit den Kindern gebastelt und gemalt. Von Fingerfarbe über Bügelperlen bis hin zur Knete. Alles hat mir sehr viel Freude bereitet. Manchmal habe ich mich wieder in meine eigene Vorschulzeit zurückversetzt gefühlt.

Sehr interessant fand ich es, die Kinder das ganze Jahr über zu begleiten. Angefangen vom Basteln der Laternen bis zum Singen von Weihnachtsliedern hin zu dem Karnevalsumzug bei dem sich alle sehr süß verkleidet haben. Während dieser Zeit hat man eine tolle Bindung zu den Kindern aufgebaut und auch bei Ihrem Zweitspracherwerb sehr schnell tolle Fortschritte erkennen können. Für mich waren außerdem die Geburtstage der Kinder und mein Geburtstag mit ihnen ein weiteres Highlight. Ebenfalls schön und interessant fand ich die Ausflüge die wir gemeinsam mit den Kindern unternommen haben.

Neben meiner Arbeit an der Schule hatte ich genügend Zeit die spanische Kultur und die Sprache sehr gut in meinem Kunstkurs kennen zu lernen. Jeden Donnerstag besuchte ich die Tapas Night in der Altstadt von Las Palmas. An den Wochenenden war ich oft mit den anderen Freiwilligen unterwegs. Außerdem war es ein weiteres Highlight für mich, mit meiner Familie, die mich über Weihnachten besuchte, Weihnachten und Silvester bei über 20 Grad unter den Palmen am Strand zu feiern.

Vielen Dank für die wunderschöne Zeit, in der ich so viele tolle Menschen kennenlernen durfte.

Anne D., Freiwillige von den Schmetterlingen 2019/2020

 

 

Erfahrungsbericht an der DSLPA Maja Gunkel

Hi, ich bin Maja und habe von August 2019 bis März 2020 einen Internationalen Jugendfreiwilligendienst über die Organisation Volunta vom Deutschen Roten Kreuz in Hessen an der Deutschen Schule Las Palmas gemacht, und eine wunderschöne Zeit auf Gran Canaria verbracht.

Die Ankunft auf der Insel war für mich eine riesige Umstellung. Zum ersten Mal habe ich so richtig allein gewohnt und gearbeitet und war für alles selbst zuständig. Ganz schön viel Verantwortung auf einmal! Doch ich habe gelernt, dass man manchmal einfach ins kalte Wasser springen muss, denn irgendwie habe ich die Herausforderungen ja doch gemeistert.

Ich erinnere mich noch daran, wie aufgeregt ich an meinem ersten Arbeitstag war, und dass ich mir gar keine Vorstellung davon machen konnte, was jetzt auf mich zukam. Ich war Freiwillige in der Bärengruppe und habe mich dort direkt wohl gefühlt, denn die Hauptkräfte Marlene und Eva haben mich immer unterstützt und mir stets das Gefühl gegeben, dass ich ein wichtiger Teil der Gruppe bin, und so konnte ich schnell in meine Aufgaben hineingewachsen.

Es war so schön zu sehen, wie sich die Kinder an mich gewöhnt haben und mir schon nach wenigen Wochen ihr Vertrauen geschenkt haben, und ich sie so immer besser kennenlernen konnte. Auch wenn besonders die Jüngeren nicht immer verstanden haben, was ich ihnen sagen möchte, haben wir uns trotzdem verstanden, eben mit Händen und Füßen, und es war immer superlustig. Ich erinnere mich immer wieder gerne daran zurück, wie ich mit den Kindern gespielt, gebastelt, geredet, ihnen vorgelesen, sie getröstet und Späße mit ihnen gemacht habe, denn für mich sind das mit die schönsten Erinnerungen an meine Zeit auf Gran Canaria. Besonders beeindruckend war es auch zu sehen, wie sich das Deutsch vieler Kinder im Verlaufe des Jahres immer mehr verbessert hat. Die Kinder haben mir viel gegeben und ich war immer wieder fasziniert von ihrer Lebensfreude, die sich direkt auf mich übertragen hat.

Unter der Woche war ich nach der Arbeit besonders am Anfang oft ziemlich fertig, denn auch wenn es mir immer Spaß gemacht hat an der Schule zu arbeiten, kann das eben doch auch ziemlich anstrengend sein. Da war es ein Glück, dass ich mit zwei anderen Mädchen, die an der DSLPA gearbeitet haben, zusammengewohnt habe und so meine Freundinnen direkt bei mir hatte. Das WG-Leben hat mir von Anfang an viel Spaß gemacht und auch wenn ich auf einmal viel mehr Hausarbeit als zuhause machen musste, habe ich es genossen, selbst für alles verantwortlich zu sein und wir hatten oft viel Spaß in der WG.

Ich habe unter der Woche eher wenig unternommen und meistens nur Sport gemacht oder bin mal zum Strand gefahren, denn wir haben leider nicht so zentral gewohnt und bis man zuhause war und gegessen hatte, war man oft schon zu erschöpft, um noch etwas richtiges zu unternehmen.

Dafür haben wir in unserer freien Zeit an den Wochenenden und Feiertagen immer viel gemacht. Es gibt in allen Kindergartengruppen Freiwillige und Anerkennungspraktikanten, und wir hatten das Glück, dass wir uns alle auf Anhieb supergut verstanden haben. Schnell wurden aus Arbeitskolleg*innen enge Freund*innen, und so haben wir die Wochenenden dazu genutzt, Las Palmas und die ganze Insel zu erkunden. Ob wir einfach am Strand gechillt haben, feiern waren, uns den Süden angeguckt haben oder in den Bergen wandern waren, wir hatten immer eine tolle Zeit. Ich bin froh, so viel von Gran Canaria gesehen zu haben, denn die Insel ist sehr vielfältig und hat vor allem landschaftlich viel zu bieten.

Wenn wir dann mal länger frei hatten, haben wir oft kleinere oder größere Urlaube gemacht. So habe ich auf Gran Canaria mit meinen Freunden in Taurito und Agaete Urlaub gemacht und war auch auf Lanzarote, Fuerteventura und La Gomera. Die Kanarischen Inseln sind alle so unterschiedlich, deswegen waren diese Urlaube besonders bereichernd und haben mir sehr viel Spaß gemacht. Außerdem ist durch diese Urlaube auch meine Freundesgruppe noch enger zusammengewachsen, wir stehen immer noch in gutem Kontakt und planen schon, uns gegenseitig zu besuchen und neue Abenteuer zu erleben.

Ich habe in meiner Zeit auf Gran Canaria unglaublich viel gelernt, habe viel erlebt, neue Erinnerungen gesammelt und wenn mal etwas Negatives passiert ist, bin ich an diesen Erfahrungen gewachsen. Ich bin reifer und verantwortungsbewusster geworden. Sowohl die Arbeit im Kindergarten als auch meine Freizeit mit meinen Freunden hat mir so viel Freude bereitet, ich möchte diese Zeit auf keinen Fall missen und denke immer wieder gerne an die ganzen schönen und lustigen Momente zurück, die ich auf dieser Insel, die mir so ans Herz gewachsen ist, erleben durfte.

Leider musste ich aufgrund der Corona-Pandemie frühzeitig nach Deutschland zurückkehren, doch zum Glück war mein Freiwilligendienst noch nicht ganz beendet, denn ich habe die DSLPA mit Tanz-, Sport- und Vorlesevideos im Homeschooling unterstützt und auch mit einigen Kindern Videogespräche geführt, was wirklich lustig sein kann und mir zum Teil ganz neue Seiten der Kinder gezeigt hat. Natürlich bin ich traurig, dass ich nicht meinen gesamten Freiwilligendienst auf Gran Canaria verbringen konnte, doch die Zeit, die ich hatte, war fantastisch.