Achtunddreißig Abiturienten der Deutschen Schule Las Palmas de Gran Canaria haben es geschafft!

Die Schülerinnen und Schüler legten vom 02. bis zum 06. Mai ihre letzten Prüfungen für das Deutsche Abitur ab und trafen sich zusammen mit ihren Familien, Freunden, Lehrern und Funktionsträgern rund um die Deutsche Schule am Samstag, dem 21. Mai im Auditorio Alfredo Kraus zur offiziellen Verabschiedung und Notenübergabe.

Bis zu fünfzehn Jahre waren sie an der Deutschen Schule. Drei Jahre in ihrem eigenen kleinen Campus in der Vorschule. Danach vier Jahre in der Grundschule, in denen sie die Grundlage für alle weiteren Jahre und Fächer bekommen haben. Und zum Schluss noch mal acht Jahre in der Sekundarstufe, während der sie den letzten Schliff und insbesondere die nötigen Methoden und Kompetenzen erworben haben.

 

Herzlichen Glückwunsch an euch alle!

 

15 Schüler mit einem Einser-Abitur, fünf Schüler mit 1,0 und ein Schnitt von 2,16 sind schon eine tolle Leistung!
Den teilweise sehr emotionalen Reden zum Abschied unserer diesjährigen Abiturienten folgten erstklassige Beiträge der Schüler.

Wir wünschen euch alles Gute für eure Zukunft!

 

Tell Fischer, stellvertretend für alle Lehrer und Angestellte

 

…und aus diesem Grund toben wir uns in der Vorschule so richtig aus.

Gerade durch die Covid-Pandemie sind insbesondere Sport- und Bewegungsmöglichkeiten betroffen. Sport in Vereinen, Aktivitäten, die in der Freizeit im Freundeskreis unternommen wurden, oder das Klettern auf Spielplätzen kam in den letzten Monaten oftmals zu kurz.

Deshalb achten wir in der Schule besonders darauf, unseren natürlichen Bewegungsdrang auf dem Spielplatz auszuleben. Wir bauen mit Kisten Türme und Tunnel, klettern auf dem Klettergerüst und spielen mit Bällen auf dem Fußballfeld. Bei vollem Körpereinsatz erschließen wir uns unsere Umwelt mit allen Sinnen.

Wir, die Vorschulklassen, gehen außerdem einmal in der Woche in die große Sporthalle und auf den Sportplatz. Hier haben wir reichlich Platz und Material für Spiel und Sport.

Oftmals wird die Bewegungsaktivität, die die LehrerIn für uns vorbereitet hat, passend zu unseren aktuellen Themen in der Klasse sprachlich begleitet. Im Moment lernen wir viele Tiere kennen. Hierzu haben wir Bewegungsspiele gespielt, in denen wir zum Beispiel „so schnell rennen wie ein Gepard“ oder „am Boden kriechen wie eine Schlange“.

So macht uns das Bewegen besonders viel Spaß!

 

Liebe Schulgemeinde, ich möchte mich auf diesem Wege sehr herzlich für Ihre Unterstützung und für Ihren Beitrag zu unserem Spendenlauf für die Ukraine bedanken. Die Aktion war ein riesengroßer Erfolg. Insgesamt sind unglaubliche 30.407,39 Euro zusammengekommen. Dieser Betrag macht deutlich, wie groß die Solidarität und das Mitgefühl mit den Menschen in der Ukraine unter unseren Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften und der Elternschaft ist. Mein besonderer Dank geht auch an die Initiatoren und Organisatoren der Aktion.

Wie zu Beginn der Aktion schon mitgeteilt geht die Hälfte des Betrages an die Deutsche Schule in Kiew und die andere Hälfte an die Organisation „Aktion Deutschland hilft“. Das Geld wurde bereits vollständig überwiesen.

In der Anlage finden Sie ein Dankesschreiben des Schulleiters der DS Kiew und eine Danke-Urkunde der „Aktion Deutschland hilft“.

Beste Grüße

 

Martin Schweinsberg
Schulleiter

 

Dankesschreiben Gerald Miebs DE
Danke-Urkunde DE

Die Gruppen Löwen und Bären haben gemeinsam einen Ausflug gemacht. Zusammen sind wir zur Finca Osorio gefahren. Nachdem wir noch in der Klasse gefrühstückt haben, sind wir mit dem Bus an der Schule losgefahren. Schon die Fahrt war sehr spannend, weil wir so viele neue Sachen sehen konnten. Generell waren alle sehr aufgeregt, da es der erste Ausflug seit Beginn der Pandemie war. Als wir endlich angekommen sind haben die Gruppen sich erst einmal getrennt. Unsere Taschen haben wir an unseren Platz abgelegt und dann ging es auch schon los:

Die Löwen haben den Bären nämlich einen Brief hinterlassen, auf dem erklärt wurde, dass wir eine Schnitzeljagd machen werden. Die Aufgabe: Die Löwen hinterlassen Zeichen wie Pfeile im Wald. Die Bären sollen mit Hilfe dieser Zeichen die Löwen finden, damit am Ende beide Gruppen wieder vereint sind. Die Zeichen haben wir mit Stöcken und Ästen auf den Boden gelegt, sodass die Bären die Augen offenhalten mussten.

Nachdem beide Gruppen wieder vereint waren, ging es weiter zu einer kleinen Wanderung durch eine Schlucht. Dort konnten wir viele verschiedene Vögel hören, aber auch bestaunen wie die Pflanzen dort wachsen. Auch haben wir zwei Höhlen entdeckt, die wir uns natürlich genauer ansehen mussten.

Am Ende unserer kleinen Wanderung sind wir zurück zu unserem Platz gegangen. Nach so einem anstrengenden Abenteuer muss erst einmal gegessen werden. Zusammen picknickten wir im Schatten der Bäume. Während dem Picknick hat uns noch eine Henne mit ihren Küken besucht. Die Kinder haben sogar unter einem Baum ein Nest der Hühner entdeckt, dass mit Eiern gefüllt war. Natürlich durften wir uns das nur anschauen, um die Eier nicht kaputt zu machen. Zum Schluss haben wir noch beobachten können, wie die Schafherde, die zu der Finca gehört, vom einen Ende ihrer Koppel an das andere getrieben worden sind.

Wir hatten nach dem Essen noch eine Menge Zeit, um auf der großen Wiese gemeinsam zu spielen und uns auszutoben. Außerdem haben wir viele Pflanzen, Insekten und Tiere beobachten können.

Bevor wir wieder zum Bus zurückkehrten, haben wir uns noch die anderen Tiere der Finca angesehen. Im Stall konnten wir die Kühe und ihre Kälber beobachten, genauso wie einen Hahn und viele Hühner. Auf dem Rückweg sind die meisten der Kinder im Bus eingeschlafen. Kein Wunder nach einem so anstrengenden Tag. Am Ende haben wir noch bei einer gemütlichen Knusperzeit an der Deutschen Schule den Tag ausklingen lassen.

 

Sarah Bacanovic – Löwengruppe

 

 

Da viele Kinder inzwischen in unterschiedlichen Familienmodellen aufwachsen, haben wir uns entschieden, dass wir nicht mehr den klassischen Vater- oder Muttertag feiern, sondern den Familientag, der allen Familienmitgliedern gerecht wird. Der offizielle Familientag findet in diesem Jahr am 15. Mai statt.

Aus diesem Anlass haben sich alle Kinder des Kindergartens und auch der Vorschule in Almatriche und auch in Maspalomas mit dem Thema: „Familie“ auseinandergesetzt. Es wurde ein Stammbaum gebastelt und die Familien durften aktiv mitwirken. Anhand der mitgebrachten Fotos konnten die Kinder in der deutschen Sprache ganz viel über ihre eigene Familie berichten und erzählen. Es wurden Lieder über die Familie gesungen und Gedichte gelernt. Im Sprachförderprogramm Kikus gab es ebenfalls eine Einheit zum Familienthema.

Natürlich haben sich die Kinder auch etwas Schönes für ihre Lieben Zuhause einfallen lassen und waren in allen Gruppen künstlerische kreativ. Diese selbstgestalteten Geschenke werden den Familienangehörigen am Familientag mit besten Wünschen der Kinder übergeben.

Wir wünschen allen Familien einen schönen Tag im Kreise der Lieben!!

 

Passend zum Thema Frühling hat unsere Erzieherin uns ein kleines, in Papier gewickeltes Päckchen mitgebracht. Im Stuhlkreis haben wir uns dieses angeschaut und herum gereicht. So konnten wir erfühlen und erahnen was dort eingepackt war. Am Ende durfte ein Kind das Päckchen öffnen und was rauskam, hat die Gruppe nicht wirklich erkennen können. Irgendwie sah es aus wie eine normale Zwiebel aber irgendwie auch nicht. Zusammen haben wir herausgefunden, dass es eine Blumenzwiebel ist. Im Anschluss haben wir eine Bewegungsgeschichte passend zur Blumenzwiebel erzählt bekommen und haben die kleinen Blumenzwiebeln spielen dürfen.

„Es ist Winter und wir die kleinen Blumenzwiebeln liegen tief in der Erde, vor der Kälte geschützt. Sobald wir die ersten Sonnenstrahlen spüren, wachsen wir zum Stiel heran. Aus diesem wächst nach einiger Zeit eine Knospe. Wir strecken unsere Blüten Richtung Sonne und lassen uns vom Wind hin und her wiegen. Nach viel Sonne und Zeit öffnet sich unsere Blüte, um in voller Schönheit zu erstrahlen.“

Danach sind wir gemeinsam in den Schulgarten gegangen, damit jeder seine eigene Blumenzwiebel einpflanzen konnte. Nun konnten wir ihnen beim wachsen zusehen und uns um sie pflegen. Täglich mussten wir sie gießen und konnten so beobachten wie sie größer werden. Vor den Osterferien haben die Kinder die Blumenzwiebeln mit nach Hause genommen, damit sie nicht über die Ferien eingehen.

 

Sarah Bacanovic, Valentina Fleury – Löwengruppe

 

In den letzten Tagen stellten die besten Vorleser und Vorleserinnen der Grundschule ihr Können unter Beweis: innerhalb der Klassen wurden in den vergangenen Wochen die drei Besten durch Vorrunden in den Klassen ermittelt. Den Auftakt des Vorlesewettbewerbs bildete das Bilderbuchkino der Kinderbuchautorin Beate Quendt, mit dessen Hilfe sie eine Geschichte vor den Augen der Kinder lebendig werden ließ. Voller Begeisterung machten sich die Vorleser und Vorleserinnen auf dem Weg ins Auditorium.

Diese durften nun im Auditorium gegen die anderen Kinder der Stufe antreten. Um ihre Klassenkameraden und Klassenkameradinnen zu hören und um sie tatkräftig zu bejubeln, wurde der Wettbewerb per Videokonferenz live ins Klassenzimmer übertragen.

 Wir gratulieren herzlich den Gewinnern: Carlota del Mar Márquez Nil, Liudmila Ryabenko, Leon Tudor Niemczik und Oscar Sander (Klasse 1), Adriana Hidalgo Page, Nira Marrero Bautista und José Javier Kühnel (Klasse 2), Daniela Simón Déniz, Máxima Rodríguez Gersbach und Santiago Alonso Freitas (Klasse 3), Lara-Maria Niemczik, Jorge Rodríguez Reyes, Alejandro Sánchez López und Hugo Ramírez Carbelo (Klasse 4)!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern!

Titelbild: Lisa – Marie Volz 

Organisation: Ilijana Höne

 

 

Zum Abschluss der Einheit „Rechnen mit Geld“ veranstalteten die Klassen 3 mit ihren Mathelehrerinnen am Freitag einen Flohmarkt. Die Kinder brachten ihr altes Spielzeug, Bücher, Spiele, selbstgebastelte Schlüsselanhänger, Bilder und vieles mehr mit in die Schule, um es zu verkaufen.

In den ersten Stunden bildeten die Kinder Gruppen, berieten sich, für welche Summe sie ihre Spielsachen verkaufen könnten und bastelten Preisschilder, Werbetafeln und Verkaufsstände. Als alles vorbereitet war, stöberten sie auf dem Flohmarkt nach Schnäppchen und versuchten ihre eigenen Spielsachen zu verkaufen. Einige zeigten dabei ein großes Verhandlungs- und Verkaufsgeschick! Dabei übten die Kinder durch das Bezahlen und das Wechseln den Umgang mit echtem Geld. Einige nahmen neuerworbene Schätze mit nach Hause, andere füllten ihr Sparschwein mit ihrem Gewinn.

Mitgenommen haben alle Kinder aus dieser Mathestunde mit Sicherheit, wie viel Spaß rechnen machen kann und wie wichtig es ist, den richtigen Umgang mit Geld zu beherrschen.

 

Am letzten Schultag vor den Osterferien durften wir eine Schülerin, die letztes Jahr ihr Abitur gemacht hat und nun in Bayern Jura studiert bei uns an der Schule begrüßen. Miriam stellte den beiden 12. Klassen ein Stipendium vor, das speziell für Bayern für Schülerinnen und Schüler deutscher Auslandsschulen gedacht ist. Nachdem Miriam erklärt hat, wie man sich für dieses Stipendium bewerben muss, erzählte sie den neugierig zuhörenden 12. Klässlerinnen und 12. Klässlern vom Leben und dem Studium in Bayern.

Wir danken Miriam vielmals dafür, dass sie sich die Zeit genommen hat und an ihre alte Schule zurückgekehrt ist, damit auch dieses Jahr Schülerinnen und Schüler unserer Schule davon profitieren können!

 

Miriam+2022+Studieren_in_Bayern_BayBIDS

 

 

Endlich ein zweiter Ausflug! Am 13. März, besuchte die 11. Klasse der DSLPA das Museumshaus von Tomás Morales in Moya. Bevor wir mit der Besichtigung begannen, konnten wir einen kleinen Spaziergang durch das Dorf machen, wo wir mehrere Kompositionen des Dichters an den Mauern der Umgebung fanden. Während des Besuchs erklärten die Museumsführer sowohl sein Leben als auch seine literarische Biografie. Der Dichter wurde 1884 auf unser Insel in Moya geboren. Im Jahre 1904 begann er seine Studien an die Medizinische Fakultät in Madrid. Auf dieser Weise gelang es ihm, einen direkten Kontakt mit der Literaturbewegung dieser Zeit zu bilden und so sein Leben als Dichter zu beginnen. Seine bekanntesten Werke sind Las Rosas de Hércules und Oda al Atlántico. Letzteres stellt seine Leidenschaft für die Meeresumwelt wider. Er ist als Poet de Meeres bekannt, denn niemand hat das Meer so geschätzt wie unser Tomás.
Außerdem teilte er eine Generation mit anderen Dichtern Gran Canarias wie Alonso Quesada und Saulo Torón, mit denen er eine große Freundschaft schloss. Die Bewunderung von Alonso Quesada war so groß, dass er ihm nach dem Tod von Tomás 1921 das Gedicht „Siempre“ widmete. Nachdem wir über seine Biografie erfährt haben, konnten wir in kleinen Workshops unser eigenes, vom Meer inspiriertes Gedicht oder eine Mikroerzählungen kreieren. Es war eine praktische und kreative Erfahrung.

Insgesamt hat uns der Besuch ermöglicht, unsere Kenntnisse über den größten Vertreter der lyrischen „Modernismo“ der Insel, Tomás Morales, zu vertiefen.
Komm nach Moya und entdecke das «blaue Meer seiner Heimat, seiner Träumerei, seiner Kindheit und Jugend … sein Meer!»

Lara Betancor Suárez
11B