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Unsere Schüler nehmen an den „Fridays For Future“ teil

Am Freitag, dem 27. September 2019 war Tag der globalen Mobiliserung für Klima und Umweltschutz. Deswegen haben sich die Schüler der zwölften Klasse entschieden, etwas für die Umwelt zu tun.

Mit der Kooperation von dem Lehrer Stefan Kammrath und der Erlaubnis der Schule sind wir nach Pozo Izquierdo gefahren, um dort den Müll aufzusammeln und damit auch zu vermeiden, dass er ins Meer gelangt.

Um 8:20 Uhr ist unser Bus losgefahren und um ca. 9 Uhr waren wir schon mit 40 großen Müllsäcken da, um soviel wie möglich zu säubern. Überraschend war alles, was da lag: viele Plastikflaschen und Verpackungen, viele Zigarettenkippen, Trümmer, Drähte und sogar eine kaputte Sonnenliege, unter anderem. Wir haben stundenlang den Müll aufgesammelt, bis es soweit war, dass wir keine Zeit mehr hatten.

Zusätzlich haben zwei Mitschülern einen Autoschlüssel am Strand gefunden und der entsprechende Wagen war auf dem Parkplatz geparkt. Nachdem unser Lehrer alles Mögliche getan hat, um dem Autobesitzer zu erreichen, hat sich letztendlich jemand gemeldet. Nach kurzer Zeit ist die Autobesitzerin sehr dankbar und fröhlich erschienen und  meinte, dass sie den Schlüssel vor zwei Tage verloren hätte und obwohl sie mehrmals den Strand abgesucht hätte, hatte sie ihn nicht gefunden.

Auch haben wir einen Rückenwirbel gefunden, und nachdem eine Mitschülerin die Polizei angerufen hat, ist die Guardia Civil gekommen, um einen Bericht zu schreiben und um den Knochen zu fotografieren, da es sich perfekt um einen menschlichen Wirbel handeln konnte.

Sehr positiv zu bewerten an dieser kleinen Aktion für die internationale Jugendbewegung #Fridaysforfuturewar das Lernen des Bewusstseins für den Umweltschutz, das Aufsammeln von 136 kg Müll, die Solidarität aller Schüler für einen gemeinsamen Zweck und das Teilnehmen an dieser globalen Mobilisierung, damit die Politiker endlich erkennen, dass es keine andere Alternative gibt, als etwas für Umwelt und Klima zu tun.

Leider liegt noch viel Müll in Pozo Izquierdo, auf Gran Canaria und überall in der Welt rum. Von unserer Seite fordern wir, dass jeder zu dem Aufräumen solcher Orte beiträgt und dass niemand Müll in der Natur hinterlassen sollte.

 

 

Pedro García-Ferrández Saavedra